Technische Beratung

Sie benötigen Beratung zur technischen Umsetzung Ihrer digitalen Anwendungen? ion2s ist Digitalagentur, spezialisiert auf die Realisierung maßgeschneiderter E-Commerce-Lösungen, funktionsstarker Web-Portale und performanter SaaS-Lösungen. Rund um die Implementierung webbasierter Software beraten wir Sie zu Themen der Programmierung, der Einführung und des laufenden Betriebs.

Leistungen

  • Empfehlung geeigneter Systeme
  • Technische Konzeption
  • IT-Architektur
  • IT-Sicherheit
  • Analyse bestehender Systeme
  • Optimierungsempfehlungen
  • SEO-Beratung (technisch)

Vorteile

  • Stabile Systeme
  • Erweiterbare Architektur
  • Hohe Performance
  • Hohe Sicherheit
  • Suchmaschinenoptimierte Lösungen

Technische Konzeption für eine zielgerichtete Implementierung

Sie planen, eine digitale Business-Anwendung zu realisieren. Vor Durchführung des Projektes und zu Beginn der Software-Implementierung gilt es daher zunächst, die technische Plattform zu definieren. Was sind die Anforderungen an ein Hosting? Welches Betriebssystem wird bei der Realisierung zugrunde gelegt? Soll die Softwareentwicklung auf Basis von PHP-Frameworks (Individuelle Webentwicklung), auf Basis eines CMS (z.B. TYPO3) oder eines Shopsystems (z.B. Shopware) erfolgen?

Wir informieren Sie umfassend zu den technischen Möglichkeiten in der Umsetzung Ihrer Web-Anwendung und empfehlen die technischen Grundlagen, die sich für Ihr Vorhaben am besten eignen. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der verschiedenen Möglichkeiten zur Erreichung Ihrer Ziele und erläutern die jeweiligen Vor- und Nachteile für die geplante Anwendung.

Realisierung mittels CMS oder PHP-Framework?

In der Konzeption stellt sich zunächst die Frage, ob eine Implementierung auf Basis eines CMS oder individuell unter Verwendung eines Frameworks erfolgen soll. Beide Varianten sind geeignete Möglichkeiten in der Realisierung, die gewünschten Seitentemplates und Funktionalitäten zu implementieren. CMS steht hierbei für "Content Management System". Die Software bietet einer kundenseitigen Redaktion die Möglichkeit, die Texte und Bilder einer Website oder eines Shops einfach zu verwalten und leicht zu aktualisieren. Hierzu sind keine Programmierkenntnisse erforderlich.

Im Gegensatz dazu ist ein PHP-Framework ein geschriebener individueller Programm-Code, der verwendet wird, um hochfunktionale Websites und Webanwendungen zu entwickeln. Die zugrunde gelegte Programmiersprache ist dabei PHP. Ein PHP-Framework unterstützt Programmierer dabei, Module und Anwendungen mit Hilfe von Kernbibliotheksfunktionen zu erstellen. Eine mit Frameworks realisierte Implementation bietet noch mehr Möglichkeiten in der individuellen Realisierung. Sie muss allerdings vom technischen Team verwaltet und aktualisiert werden. Auch die Anpassung von Texten und Bildern ist nicht ohne Programmierkenntnisse möglich.

Ein CMS ist also eine unabhängige Anwendung, die verwendet wird, um den Content einer Website zu pflegen und entsprechend darzustellen. Ein Framework hingegen stellt die Basis für die individuelle Webentwicklung ohne zugrundeliegendes CMS dar. Um für die Planung eines eigenen Vorhabens die richtige Wahl zu treffen, helfen die nachfolgenden Fragestellungen:

Sind die Anforderungen standardnah oder sehr individuell?

Um zu entscheiden, auf welcher technischen Grundlage die Implementierung einer webbasierten Software erfolgt, sollte zunächst einmal geklärt werden, wie individuell die Anforderungen an die Realisierung sind.

Sind für die Realisierung eines digitalen Produktes oder einer Webanwendung sehr individuelle Implementierungen gefragt, so bietet sich eine Umsetzung durch individuelle Webentwicklung an. In der Regel werden hierfür im Prozessablauf PHP-Frameworks wie z.B. Laravel, Zend oder CodeIgniter eingesetzt. Ein PHP-Framework ist ein skelettartiges Software-"Gerüst", das verwendet wird, um den Prozess der Implementierung zu rationalisieren. Das Framework ruft zur Kontrolle der Anwendung benutzerdefinierte Codestücke auf und kümmert sich um grundlegende Aufgaben wie URL-Routing und Datenbankmanipulation. Dadurch erleichtert es Entwicklern die Implementierung, da die webbasierte Software oder Website nicht von Grund auf neu erstellt werden muss. Eine individuelle Webentwicklung auf Basis von PHP-Frameworks ist grundsätzlich sehr flexibel. In der Realisierung lassen sich beliebige User Journeys und Funktionalitäten implementieren. Dies kann insbesondere für die Entwicklung digitaler Produkte sinnvoll sein, wenn also die Individualität von Prozessen und Implementierungen im Vordergrund steht und eine regelmäßige Content-Pflege nicht erforderlich ist.

Geht es bei Ihrem Vorhaben hingegen um die Realisierung eines Web-Portals, bei dem neben individuellen Bereichen auch viele Standardfunktionalitäten gegeben sind, dann stellt ein CMS einen Großteil dieser Funktionen bereits out-of-the-box bereit. Mehrsprachigkeit, Formulare, Suchfunktionalität sind nur einige wenige Features, über die gängige Content Management Systeme bereits verfügen. Die Kosten- und Zeitersparnis, die durch die Verwendung eines CMS in der Implementierung entsteht, kann erheblich sein. Insbesondere die mächtigen Content Management Systeme wie TYPO3 bieten neben diesen Standard-Funktionalitäten umfangreiche Möglichkeiten der Individualisierung und der Weiterentwicklung.

Neben typischen Standard-Funktionalitäten implementieren wir je nach Anforderungen und Spezifikation zusätzliche weitere Funktionen. So kann individuelle Logik mit komplexen Algorithmen realisiert oder externe Systeme via API-Schnittstellen angebunden werden. Für Content Management Systeme stehen der Entwicklung hierzu zahlreiche Extensions (TYPO3) oder Plugins (WordPress) zur Verfügung, die bei Bedarf individuell angepasst oder erweitert werden können. Auch die Umsetzung eigener Erweiterungen ist beliebig möglich. In der Individuellen Webentwicklung sind in Bezug auf Flexibilität keinerlei Grenzen gesetzt. Und auch die PHP-Frameworks werden mit verschiedenen Bibliotheksfunktionen geliefert, die leicht an die Anforderungen der Realisierung angepasst werden können. Ergebnis ist eine individuelle Software, die speziell auf Ihre Anforderungen ausgerichtet sind.

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Steht für die initiale Umsetzung ein begrenztes Budget zur Verfügung?

Ein Content Management System verfügt bereits über einen mehr oder weniger großen Umfang an Standard-Funktionalitäten. So unterstützt der TYPO3 Core bereits Mehrsprachigkeit und eine sehr komfortable Nutzer- und Rechteverwaltung. Auf dem Funktionsumfang des CMS-Cores kann dann in der Implementierung aufgesetzt werden. Viele Standard-Funktionalitäten müssen so im Projekt initial nicht neu implementiert werden. Stattdessen gilt es sie in der Realisierung zu konfigurieren und die Gestaltung/ das Styling entsprechend den Anforderungen anzupassen. Erfolgt die initiale Umsetzung einer digitalen Software auf Basis eines CMS, ist dies daher in der Regel etwas günstiger als eine Implementierung durch individuelle Webentwicklung auf Basis eines PHP-Frameworks. Dies ist insbesondere bei funktionalen und komplexen Anwendungen der Fall.

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Sollen Wartung und Pflege wenig aufwändig sein?

Sowohl Betreiber einer Website als auch die betreuende Agentur sind verpflichtet, jede webbasierte Software technisch aktuell zu halten. So fordert es der Datenschutz. Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten zur Erhaltung einer technischen Aktualität variieren zwischen den Umsetzungsvarianten.
Bei einer individuellen Webentwicklung müssen Updates und Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig seitens der Agentur umgesetzt und implementiert werden. Sicherheitslücken in Content Management Systemen schließen in der Regel die CMS-Anbieter. Dem Betreiber einer Website und der betreuenden Agentur stehen regelmäßige CMS-Updates zur Verfügung, die dann leicht eingespielt werden können. Aufwände entstehen hierin erster Linie, wenn ein Update die Anpassung integrierter Extensions oder Plugins nach sich zieht.

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Möchten Sie Inhalte selbst pflegen?

Sollen Inhalte wie Texte, Bilder und Videos aktualisiert werden, so übernimmt dies bei einem CMS in der Regel eine kundenseitige Redaktion. Dies ist insbesondere bei inhaltsbasierten Websites, die eine regelmäßige Aktualisierung erforderlich machen, sinnvoll und zielführend. Die Zugriffsrechte lassen sich intern verwalten und die Zuständigkeit für bestimmte Inhaltsbereiche so im Unternehmen verteilen. Dies unterstützt eine maximale Flexibilität und eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Wurde die webbasierte Software hingegen auf Basis eines Frameworks implementiert, so erfolgen Textanpassungen direkt im Code, in der Regel agenturseitig.

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Ist das Thema Sicherheit besonders wichtig?

Die Sicherheit einer Implementation ist oft ein wichtiges Anliegen für eine webbasierte E-Commerce- oder Business-Software. Kommt es zu Angriffen von außen, die darauf abzielen, Zahlungs- und andere vertrauliche Kundeninformationen zu erlangen, dann kann dies zu Datenschutzvorfällen führen und damit dem Markenwert schaden. Sowohl Anwendungen, die durch individuelle Webentwicklung mit PHP-Frameworks erstellt wurden als auch Content Management Systeme wie TYPO3 und WordPress sind grundlegend sicher. Sie bieten diverse Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von gängigen Angriffsszenarien. In beiden Fällen ist es wichtig, die technische Aktualität der Systeme sicherzustellen und Sicherheitspatches zeitnah einzuspielen.

Der Code von Open Source CMS und deren Extensions oder Plugins von Drittanbietern ist für jeden frei zugänglich. Dies macht Content Management Systeme theoretisch angreifbar. Größere CMS wie TYPO3 verfügen aber über eine große zugehörige Community. Die Mitglieder der Community erkennen Schwachstellen in der Regel sehr schnell und beheben diese. Zum Schließen bekannter Sicherheitslücken stellen CMS-Anbieter regelmäßig Sicherheitspatches bereit. Mainstream-Frameworks wie Laravel oder Zend verfügen über eingebaute Funktionen, um die häufigsten Arten von Cyberangriffen abzuwehren.

Sowohl mittels individueller Webentwicklung als auch auf Basis von Content Management Systemen wie TYPO3 oder WordPress können also sichere Anwendungen implementiert werden. Wie sicher eine webbasierte Software im laufenden Betrieb ist, hängt vielmehr von den folgenden zentralen Faktoren ab:

  • Wie stark sind die konzipierten und implementierten Sicherheitsfunktionen?
  • Wie aktuell ist das eingesetzte Framework, CMS sowie alle anderen beteiligten Komponenten und Dienste?

Ein gut gewartetes CMS mit mittelmäßigen Sicherheitsfunktionen wird besser abschneiden als ein schlecht aktualisiertes Framework mit starker eingebauter Sicherheit. Zudem sollte das eingesetzte System in Abhängigkeit vom Verwendungszweck klug gewählt werden. So eignet sich WordPress in der Implementierung zum Beispiel sehr gut für Blog-Inhalte, ist aber für eine Banking-Applikation mit sehr hohem Sicherheitsanspruch gänzlich ungeeignet.

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